Biographie (offline
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Die Osnabrücker Band BLACK DESTINY hat sich dem puren, wildem Heavy
Metal verschrieben. Hiermit ist allerdings nicht die Rede von einer Retroband,
vielmehr führen die Musiker den Spirit der alten Helden mit dem der
neuen Generation zusammen.
So stehen zweistimmige Gitarren neben
wütenden Blast-Beats, hohe Vocals wechseln sich mit aggressivem,
tiefen Gesang ab und filigrane Soli schweben über harten Thrash-Riffs.
Für den geneigten Leser nun die
Bandgeschichte von Anfang an:
Die im Jahre 1992 von Tim Funke (Leadgitarre)
und Kevin Schadowski (damals Gesang und Rhythmusgitarre) gegründete
Formation ergänzte sich in den Anfangszeiten durch Stefan Deetz
(Bass) und André Goda (Schlagzeug). In dieser Besetzung spielte
man 1994 das erste Demo "Silence Breath" ein. Die damalige
musikalische Ausrichtung kann man als eine Mischung aus Doom, traditionellem
Metal und Gothic beschreiben. Diesen Stil verfolgte man auch auf dem
zweiten Demo "Silence Breath II", wobei letzteres weitaus
melodischer und kraftvoller ausfiel, als das noch recht simple Debüt.
Noch während dieser Aufnahmen wurde
Bassist Stefan seines Amtes enthoben und durch Marc Kipker ersetzt.
Kurze Zeit später fasste Kevin
den Entschluss, die Gitarre an den Nagel zu hängen, um sich voll
auf den Gesang konzentrieren zu können. In dieser Besetzung spielte
man 1996 ein 3-Track Promo Tape ein, von dem der Song "Silence
Kiss" auf dem Adamos-Sampler (Nacht und Nebel Rec.) veröffentlicht
wurde.
Ende 1996 bekam dann Sven Sievering
(Ex-Incarnation/Pitch Control), der schon für die Produktion der
letzten zwei Black Destiny-Tapes zuständig gewesen war, den Zuschlag
für den noch immer leeren Posten an der Rhythmusgitarre. Mitte
1997 wurde dann die schlicht selbstbetitelte Debüt CD (Auflage
300 Stk.) auf den Markt geworfen. Es folgten eine Menge Auftritte in
und um Osnabrück, bei denen Black Destiny sich schnell einen guten
Namen machten und binnen ca. 9 Monaten alle CDs absetzten.
Im Frühjahr 1998 kam es dann schon
wieder zu Besetzungswechseln. Bassist Marc musste die Band aufgrund
von Unstimmigkeiten verlassen und wurde durch Markus Lohstroh ersetzt.
Nur kurze Zeit später verließ
auch Sänger Kevin die Band, da sein tiefer, rauher Gesang längst
nicht mehr in das traditioneller und melodischer werdende Klangbild
der Band passte. Für kurze Zeit übernahm Sven die Vocals,
bis Jörg Egbers (Didachee, Audience) den Gesangsposten besetzte.
Jedoch nach dem Beitrag für den "Pure Underground-Sampler"
(der umsonst auf dem Wacken ´98 verteilt wurde) wurde Jörg
die Dreifachbelastung zu viel und er verließ die Band schon nach
wenigen Wochen.
Durch Zufall bekam man wenig später
mit, das Michael Seifert (zu diesem Zeitpunkt noch Sänger bei High
Jacker und Ex-Xiron) auf der Suche nach einer Band mit professionellen
Ambitionen war, und so wurde er kurzerhand für Black Destiny rekrutiert.
Für kurze Zeit war alles im Lot, so dachte man.
Doch das Besetzungskarussell drehte
sich mal wieder: Bassist Markus wurde gefeuert und Bandmitgründer
Kevin bekam als Basser ein neues Wirkungsfeld in seiner "alten
Heimat".
Drummer Andre verabschiedete sich kurz
nach den Aufnahmen für die "Promo 99" im Mai ´99
ebenfalls recht unrühmlich und wurde durch Christian Horn (Xiron,
Ex-Morbus/Stormblade) ersetzt. Mit diesem Line-up bestritt man eine
Menge gelungener Auftritte (vor allem mit unseren Kumpels von Abrogation
und Pagan Angel) und konnte schließlich einen Plattendeal bei
der noch recht frischen Firma Iron Glory ergattern.
Knapp ein Jahr nach Vertragsabschluss
folgte die CD "Black is where our hearts belong". Dieses von
Achim Köhler (Sinner, Primal Fear) abgemischte Album zeigt Black
Destiny als eine der vielschichtigsten und hoffnungsvollsten Bands im
Metal-Sektor. Im September 2001 trennte man sich von der Plattenfirma
Iron Glory, sowie von Schlagzeuger Christian. Dieser wurde noch im selben
Monat von Sebastian Körkemeier ersetzt.
Alles weitere steht noch in den Sternen,
aber wir halten Euch auf dem laufenden!
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